Wenn der Krebs zehrt…

Es gibt so einige Krankheiten, die an einem Tier zehren können, aber sicher ist keine derartig gefürchtet, wie Krebs.

Man sieht sein Tier vor den eigenen Augen immer weniger und schwächer werden, gleichzeitig mag es nicht richtig essen – ein Teufelskreis!

Der Grund, warum Krebspatienten derartig verfallen, ist Mangelernährung.
Es fehlt zwar oft auch an der Menge des Futters (weil das Tier nicht mehr richtig essen mag), aber tatsächlich fehlt das richtige Essen. Und so werden Körperfett und Muskelmasse abgebaut, das Tier wird immer schwächer.

Mehrere Faktoren spielen dabei eine Rolle: einmal können gleichzeitig vorhandene, chronische Entzündungen den Stoffwechsel ankurbeln, bzw. sehr viel Nährstoffe verbrauchen, oder das angesprungene Immunsystem beeinflußt das Hormon- und Stoffwechselsystem und verursacht einen erhöhten Eiweiß- und Muskelabbau, bei gleichzeitiger Verringerung des Appetits.
Also es findet ein stetiger Abbau der Reserven statt, während der Aufbau neuer Eiweiße verlangsamt wird.
Wenn dann noch ein durch die Hormonlage gestörter Appetit vorliegt, oder als Begleiterscheinung Entzündungen in der Maulhöhle, wird es sehr, sehr schwierig.

Krebs, so wie viele andere Krankheiten, entstehen in einem übersäuerten Körpermillieu. Manchmal kann man das auch am Blutbild sehen, nämlich wenn der Harnstoffwert erhöht ist.
Die Übersäuerung verursacht dann eben auch gerne Zahnfleischentzündungen oder richtige Geschwüre in der Maulhöhle.

Das Klügste ist also, wenn man dem Krebs zunächst die Grundlage entzieht, also dafür sorgt, dass der Körper wieder basisch wird.

Eine Übersäuerung kommt durch zuviele Kohlehydrate. Bestand das gewöhnliche, tägliche Futter also bisher aus Trockenfutter, ist das schonmal nicht gut. Getreide sind Kohlehydrate.
Kohlehydrate werden im Körper zu Zucker umgebaut.
Selbst getreidefreies Trockenfutter beinhaltet immer pflanzliche Bestandteile, wie Kartoffeln, Reis, Rübenschnitzel – Kohlehydrate.
Viele “normale” Fertigfuttermittel enthalten zudem auch noch extra Zucker – Krebs liebt Zucker.

Gleichzeitig muß unbedingt dafür gesorgt werden, dass das Tier die nötigen Vitalstoffe bekommt.

Der Grundbaustein des Lebens ist Protein, also Eiweiß.
Ein Fertigfutter kann das nicht leisten. Selbst wenn laut Etikett der Proteingehalt hoch genug ist, wird dort meist nur minderwertiges, oder pflanzliches Eiweiß verwendet, was nicht so gut verwertet werden kann.
Außerdem braucht ein Krebspatient viel Protein. Mehr, als ein gesundes Tier. Und zwar das richtige, also tierisches in möglichst guter Qualität und leicht verdaulich. Ohne Protein kann das Immunsystem nicht arbeiten – und das Immunsystem ist das allerwichtigste im Kampf gegen die Krankheit!


Neben dem Protein als Basis werden dringendst Vitamine und Mineralien gebraucht.

Chronische Krankheiten sind Vitalstofffresser. Mit einer normalen Fütterung kann man den Bedarf nicht decken. Also muß man mit Pulvern oder Tabletten supplementieren.
Die Vitamine, die am wichtigsten für das Immunsystem sind, sind die gleichen, wie auch für uns Menschen: A, B Komplex, C, D, E und K2.

Als weitere, dringend benötigte Stoffe sind zu nennen Magnesium (auch als Co-Faktor für Vitamin D3, damit es überhaupt wirken kann) sowie Zink.

Außerdem braucht es natürliche Antioxidantien gegen chronische Enzündungen und als Radikalfänger.
Das bekannteste Antioxidanz ist das gute, alte Vitamin C.

Um die so dringend benötigten Kalorien, also Energie, in das Tier zu bekommen, braucht es Fett.
Sehr hilfreich sind Öle. Aber auch hier bitte wieder tierische Öle, wie Lachsöl.
Als Alternative bietet sich Gänseschmalz an.

Mineralien wie Sango Coralle wirken der Übersäuerung entgegen und helfen dabei, die Mineralstoffdepots aufzufüllen. Zudem entgiften sie den Körper.
Eine Entgiftung ist notwendig, weil auch jeder Tumor sozusagen einen eigenen Stoffwechsel hat und Abbauprodukte in den Körper entläßt.

Das alles klingt erstmal nach sehr vielen Dingen, die man seinem Tier eintrichtern sollte.

Zum Glück aber haben viele Wirkstoffe gleich mehrere Aufgaben. Vitamin C zum Beispiel ist sowohl ein Antioxidanz und hilft gegen chronische Entzündungen, ist aber auch gleichzeitig für das Immunsystem unverzichtbar.
Protein und Fett geben dem Körper die Kraft zurück, ist aber schlicht das Futter, was die allermeisten Tiere auch am liebsten essen.
Bietet man seinem Tier leichtverdauliches, pures Fleisch an (Geflügel oder Kaninchen), einen kleinen Schuß gutes Öl dazu, plus ein Löffelchen aus den zusammengemixten, oben beschriebenen Vitalstoffen, ist die Grundbasis dafür gelegt, dass der Körper überhaupt in die Lage versetzt wird, sich gegen den Krebs zu wehren.

Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel
sollen eure Nahrungsmittel sein.

Hippokrates von Kos, (460 bis etwa 377 v.Chr.)

Und wenn jetzt noch naturheilkundliche Mittel wie Homöopathika oder Kräuter dazu kommen, die dem Körper ganz vorsichtig den richtigen Weg weisen, steigen die Chancen, dass Ihr Tier trotz dieser furchtbaren Diagnose wieder auf die Pfötchen kommt.

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