Vitalstoffe

Genau wie viele Menschen leiden auch viele Tiere unter Vitaminmangel.

Nicht in allen Fertigfuttern ist wirklich alles an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralien enthalten. Und selbst wenn, ist es nicht für jedes einzelne Tier in ausreichender Menge enthalten.
Der Bedarf verändert sich auch je nach Lebenssituation, genau wie bei Menschen. Unter Streß beispielsweise benötigt der Körper mehr Magnesium. Bei oder nach Infekten wird mehr Vitamin C gebraucht. Tiere mit einer Immunschwäche oder Niereninsuffizienz brauchen vielleicht mehr B-Vitamine. Bei iner Pankreatitis wird ganz dringend mehr Vitamin B12 gebraucht.
Besonders bei chronischen Erkrankungen verbraucht der Körper weit mehr Vitalstoffe, als durch die normale Ernährung aufgenommen werden kann.

Vitaminmangel macht krank, teils sogar lebensbedrohlich krank, und der läßt sich nicht mit einigen Globuli beheben.
Manchmal arbeitet man sich als Behandlerin monatelang homöopathisch an irgendeiner chronischen Krankheit ab – um dann herauszufinden, dass das Tier ursprünglich nur mehr Vitamine brauchte.
Ich rate inzwischen grundsätzlich (es gibt Ausnahmen) dazu, ein gutes Multivitaminpräparat zusätzlich zu geben. Wenigstens ein paarmal in der Woche. Viele Probleme verschwinden dann von selbst.

Eine weitere unschätzbare Hilfe sind Futterzusätze wie Slippery Elm Bark (Ulmenrinde) bei Magenproblemen, oder Krümel von Natriumbicarbonat bei Übersäuerung. Aber achtung, oft ist nicht ein Zuviel von Magensäure das Problem, sondern ein Zuwenig.
Auch Bierhefe, bzw. Edelhefe ist oft sehr hilfreich. Genauso, wie Weißdorn, oder Omega3 und etliche weitere Helferlein.

Aber diese ganzen Futterzusätze und auch eine homöopathische Behandlung können nicht durchgreifend helfen, wenn die Basis nicht stimmt, nämlich das Futter!

Solange billiges Fertigfutter gegeben wird, bleibt oder wird das Tier krank. Ich rate auch sehr dazu, nach Möglichkeit Trockenfutter zu meiden, oder wenigstens nur sehr hochwertiges zu geben. Mit hohem Fleischanteil und ohne Getreide.
Dasselbe gilt für Naßfutter.
Man erspart seinem Tier so unter Umständen eine spätere Nierenerkrankung, Diabetes oder gar Krebs. Es ist sicherlich kein Zufall, dass sich die sogenannten Zivilisationskrankheiten proportional gleich mit der Verbreitung von Industriefutter verbreiteten.

Sehr gutes Futter erscheint erstmal ziemlich teuer – aber normalerweise benötigt Ihr Tier davon auch weniger von der Menge her. Die sich sonst später einstellenden Krankheiten und der Tierarzt sind noch viel teurer.
Und dem geliebten Tier wird viel erspart.

Wenn Sie jetzt denken, dass ich die passende Therapeutin für Ihr felliges Familienmitglied bin, dann vereinbaren Sie doch am besten gleich ein Vorgespräch.


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