Allergien

Das Thema Allergien ist inzwischen das verbreiteste unter unseren Tieren.

Eine Allergie ist nicht anderes, als die Überreaktion des Immunsystems auf einen (oder mehrere) Auslöser.
Es geht bei einer naturheilkundlichen Behandlung nicht darum, “die Allergie” mit allen Mitteln wegzudrücken, oder auf alle Zeit den Auslöser zu meiden, sondern darum, dem Immunsystem mitzuteilen, dass es sich beruhigen kann – dass der Auslöser eigentlich gar nicht schlimm ist.

Die Ursachen von Allergien sind extrem vielfältig.

Genannt werden meist

  • Umwelteinflüsse, wie z.B. Luftverschmutzung
  • Nahrungsmittelzusätze, wie Konservierungsmittel, Farbstoffe, etc.
  • Genetische Faktoren
  • Auslösende Krankheiten, wie z.B. Heuschnupfen

In den meisten Aufzählungen werden aber Medikamente und Impfungen als mögliche Ursachen nicht mit aufgeführt.

So vielfältig wie die Ursachen, sind die Erscheinungsformen von Allergien

  • Hautausschläge
  • Pfotenlecken
  • Durchfall
  • Haarausfall
  • Jucken an verschiedenen Körperstellen, bei Katzen gerne unten am Bauch
  • Unverträglichkeiten von manchem Futter oder Fleischsorten
  • Erbrechen
  • Asthma
  • und einiges andere mehr

Die Diagnose erfolgt manchmal durch ein Blutbild, wenn bestimmte Werte erhöht sind, manchmal auch durch die gute Beobachtungsgabe der Tierhalter, oder einen speziellen Bluttest.

Das macht mich waaaaahnsinnig!

Das ist das, was ich oft von Patientenbesitzern höre, wenn ihr Hund oder ihre Katze mal wieder stundenlang an sich herumgeputzt, oder geknabbert hat. Besonders nachts, wenn man keine anderen Geräusche hört.

Meist kann man weder Pusteln, noch irgendeinen Hautausschlag sehen. Da ist einfach nichts, was das ewige Lecken erklären würde.
Also sucht man den Tierarzt des Vertrauens auf. Aufgrund der Lage wird dann erstmal ein Allergietest gemacht, wo mittels Labor herausgefunden werden soll, wogegen das Tier denn nun allergisch ist.
Meiner Erfahrung nach kommt dann meist eine Liste zurück, die etwa 20 verschiedene Pollen, Gräser, Insekten und Fleischsorten umfaßt. Alle diese Dinge sollte das Tier nun für den Rest seinen Lebens meiden.
Als Tierhalter schaut man drauf, kratzt sich am Kopf und fragt sich, wie um Himmels Willen das zu bewerkstelligen sein soll. Zumal manchmal auch Dinge auf der Liste stehen, die man beim besten Willen kaum wird meiden können. Normales Gras, zum Beispiel.
Manchmal stehen auch Dinge drauf, bei denen man eigentlich noch nie Probleme beobachten konnte. Dafür fehlen andere, bei denen man geschworen hätte, dass sie ganz oben auf der Liste stehen.
Also das mit diesen Allergietests ist so eine Sache. Oft können sie helfen, indem sie Ideen geben, oft aber lassen sie einen noch ratloser zurück. Und dann gibt es noch die -gar nichtmal so seltenen – Fälle, in denen Allergietests überhaupt nichts anzeigen.

Die schulmedizinische Therapie

Und dann geht es an die Behandlung. Die meisten Menschen stellen sich das sehr einfach vor: Einmal Tag eine Tablette und schon ist es gut, das Tier wieder glücklich.
Leider ist das nicht so.

Meist wird dem Tierhalter als erstes geraten, seine Katze oder seinen Hund für den Rest des Lebens von diesem Futter, oder bestimmten Pflanzen fernzuhalten. Außerdem gibt es Medikamente um den Juckreiz zu unterdrücken, oder das Asthma, oder eins der anderen zahlreichen möglichen Symptome.
Jedes dieser Medikamente hat Nebenwirkungen, teils sogar recht heftige (wie z.B. Cortison), und kann dann auch seinerseits weitere, chronische Erkrankungen auslösen.

Und dann gibt es noch die Hyposensibilisierung, das heißt, das Tier wird in ansteigender Dosierung und über einen längeren Zeitraum mit dem Allergen in Kontakt gebracht, in der Hoffnung, dass sich der Körper irgendwann einfach daran gewöhnt und nicht mehr reagiert. Dann kann, muß aber nicht funktionieren.
Zudem kann es auch sein, dass das Immunsystem zwar nicht mehr auf z.B. Flohspeichel reagiert, dafür aber plötzlich auf Pollen. Oder bestimmte Fleischsorten.

Was kann ich für Sie und Ihr Tier tun

Meine Therapie besteht zunächst aus einer gründlichen Erhebung aller Symptome, möglicher Begleitbeschwerden und, wenn möglich, dem Herausfinden der Krankheitsursachen.
Auch bei mir sollte, wenn irgend möglich, auch zunächst für einige Zeit der Kontakt zum auslösenden Stoff vermieden werden, damit sich das Immunsystem erstmal wieder beruhigen kann.

Sie bekommen von mir einen schriftlichen Therapieplan, der ein oder mehrere sorgfältig ausgewählte homöopathische oder andere naturheilkundlichen Mittel beinhaltet, dazu noch Empfehlungen für eventuell benötigte Vitalstoffe, sowie Vorschläge für Ergänzungsmittel aus der Naturheilkunde bei speziellen Beschwerden, wie z.B. Juckreiz oder Übelkeit.

Wenn Sie jetzt denken, dass ich die passende Therapeutin für Ihr felliges Familienmitglied bin, dann vereinbaren Sie doch am besten gleich ein kostenloses Vorgespräch.


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