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Das Thema Allergien ist inzwischen das verbreiteste unter unseren Tieren.

Eine Allergie ist nicht anderes, als die Überreaktion des Immunsystems auf einen (oder mehrere) Auslöser.
Es geht bei einer naturheilkundlichen Behandlung nicht darum, die Allergie mit allen Mitteln wegzudrücken, oder auf alle Zeit den Auslöser zu meiden, sondern darum, dem Immunsystem mitzuteilen, dass es sich beruhigen kann – dass der Auslöser eigentlich gar nicht schlimm ist.

Die Ursachen von Allergien sind extrem vielfältig.

Genannt werden meist

  • Umwelteinflüsse, wie z.B. Luftverschmutzung
  • Nahrungsmittelzusätze, wie Konservierungsmittel, Farbstoffe, etc.
  • Genetische Faktoren
  • Hormonelle Probleme, wie zum Beispiel eine Fehlfunktion der Schilddrüse

In den meisten Aufzählungen werden aber Medikamente und Impfungen als mögliche Ursachen nicht mit aufgeführt.

So vielfältig wie die Ursachen, sind die Erscheinungsformen von Allergien

In den allermeisten Fällen zeigt sich eine Allergie durch eine atopische (d.h. allergische) Dermatitis, wobei das herausragende Symptom exzessives Jucken ist.

Katzen putzen sich dabei oft den unteren Bauch, oder kratzen ihr Gesicht auf. Hunde dagegen zeigen häufig ständiges Pfotenlecken.
Wobei Hautläsionen und Verfärbungen kein Symptom der Krankheit selbst sind. Das konstante Kratzen oder Putzen kann Mikroverletzungen der Haut verursachen, die wiederum zu weiteren Problemen führen können, z.B. durch sekundäre bakterielle Infektionen, oder Hefepilzbefall.
Manche Tiere entwickeln zusätzliche Probleme, wie chronische Ohrenentzündungen, laufende Nasen, oder Durchfall.

Viele Tiere mit Allergien zeigen nur saisonale Symptome, also kratzen sich besonders häufig wenn das Allergen, auf das sie reagieren, besonders stark vorkommt. Das können bestimmte Gräserpollen genauso sein, wie Herbstgrasmilben.
Letztendlich entwickeln aber die meisten Allergiker Symptome, die dann das ganze Jahr anhalten.

Viele Tiere mit chronischen Allergien haben Stellen mit rosa oder roter Haut, oder bronzefarbener, bzw. dunkel werdender Haut. Das rosane, oder rote, was eher in einem früheren Stadium der Krankeit aufritt, kommt von der chronischen Entzündung, der Dermatitis.
Der bronzene Verfärbung rührt von Pigmenten im Speichel her, die die Haut und das Fell verfärben.
Das Dunkelwerden der Haut, Hyperpigmentation, kann sich als Folge des wiederholten Traumas/Verletzung und der Entzündung bei jeder chronischen Hautkrankheit entwickeln.

Viele Tiere mit atopischer Dermatitis leiden auch unter Flohspeichelallergie und bakteriellen Infektionen.
Meist liegt eine Besiedelung von Staphylokokken vor, die mal kleine, rote Beulen verursacht, oder auch pickelähnliche Pusteln.

Bei einer sekundären Hefeinfektion, meist mit Malassezien, ist die Haut gerötet, schmierig-fettig und riecht ranzig.
Allergiker haben auch oft Malassezien in den Ohren, die man an heftigem Kopfschütteln und einem schmierigen, schwarzen Belag erkennt.

Es gibt aber auch die Allergiker, die gar keine Hauterscheinungen haben.

Bei ihnen zeigt sich die Allergie mit anderen Symptomen, wie z.B. ständig laufender Nase (meist interpretiert als Schnupfen), ständig wässernden Augen, Asthma, Erbrechen, oder Durchfall.

Die Diagnose erfolgt manchmal durch ein Blutbild, wenn bestimmte Werte erhöht sind, manchmal auch durch die gute Beobachtungsgabe der Tierhalter, oder einen speziellen Bluttest.

Das macht mich waaaaahnsinnig!

Das ist das, was ich oft von Patientenbesitzern höre, wenn ihr Hund oder ihre Katze mal wieder stundenlang an sich herumgeputzt, oder geknabbert hat. Besonders nachts, wenn man keine anderen Geräusche hört.

Oft kann man weder Pusteln, noch irgendeinen Hautausschlag sehen. Da ist einfach nichts, was das ewige Lecken erklären würde.
Also sucht man den Tierarzt des Vertrauens auf. Aufgrund der Lage wird dann erstmal ein Allergietest gemacht, wo mittels Labor herausgefunden werden soll, wogegen das Tier denn nun allergisch ist.
Meiner Erfahrung nach kommt dann meist eine Liste zurück, die etwa 20 verschiedene Pollen, Gräser, Insekten und Fleischsorten umfaßt. Alle diese Dinge sollte das Tier nun für den Rest seinen Lebens meiden.
Als Tierhalter schaut man drauf, kratzt sich am Kopf und fragt sich, wie um Himmels Willen das zu bewerkstelligen sein soll. Zumal manchmal auch Dinge auf der Liste stehen, die man beim besten Willen kaum wird meiden können. Normales Gras, zum Beispiel.
Manchmal stehen auch Dinge drauf, bei denen man eigentlich noch nie Probleme beobachten konnte. Dafür fehlen andere, bei denen man geschworen hätte, dass sie ganz oben auf der Liste stehen.
Also das mit diesen Allergietests ist so eine Sache. Oft können sie helfen, indem sie Ideen geben, oft aber lassen sie einen noch ratloser zurück. Und dann gibt es noch die -gar nichtmal so seltenen – Fälle, in denen Allergietests überhaupt nichts anzeigen.

Die schulmedizinische Therapie

Und dann geht es an die Behandlung. Die meisten Menschen stellen sich das sehr einfach vor: Einmal Tag eine Tablette und schon ist es gut, das Tier wieder glücklich.
Leider ist das nicht so.

Meist wird dem Tierhalter als erstes geraten, seine Katze oder seinen Hund für den Rest des Lebens von diesem Futter, oder bestimmten Pflanzen fernzuhalten. Außerdem gibt es Medikamente um den Juckreiz zu unterdrücken, oder das Asthma, oder eins der anderen zahlreichen möglichen Symptome.
Jedes dieser Medikamente hat Nebenwirkungen, teils sogar recht heftige (wie z.B. Cortison), und kann dann auch seinerseits weitere, chronische Erkrankungen auslösen.

Und dann gibt es noch die Hyposensibilisierung, das heißt, das Tier wird in ansteigender Dosierung und über einen längeren Zeitraum mit dem Allergen in Kontakt gebracht, in der Hoffnung, dass sich der Körper irgendwann einfach daran gewöhnt und nicht mehr reagiert. Dann kann, muß aber nicht funktionieren.
Zudem kann es auch sein, dass das Immunsystem zwar nicht mehr auf z.B. Flohspeichel reagiert, dafür aber plötzlich auf Pollen. Oder bestimmte Fleischsorten.

Was kann ich für Sie und Ihr Tier tun

Meine Therapie besteht zunächst aus einer gründlichen Erhebung aller Symptome, möglicher Begleitbeschwerden und, wenn möglich, dem Herausfinden der Krankheitsursachen.
Auch bei mir sollte, wenn irgend möglich, zunächst für einige Zeit der Kontakt zum auslösenden Stoff vermieden werden, damit sich das Immunsystem erstmal wieder beruhigen kann.

Sie bekommen von mir einen schriftlichen Therapieplan, der ein oder mehrere sorgfältig ausgewählte naturheilkundlichen Mittel beinhaltet, dazu noch Empfehlungen für eventuell benötigte Vitalstoffe, sowie Vorschläge für Ergänzungsmittel bei speziellen Beschwerden, wie z.B. Juckreiz oder Übelkeit.

 

Wenn Sie jetzt denken, dass ich die passende Therapeutin für Ihr felliges Familienmitglied bin, dann vereinbaren Sie doch am besten gleich ein kostenloses Vorgespräch.

 


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